Drucker für den modernen Hausgebrauch - Tipps für Ihren Druckerkauf

Drucker-Auswahl leicht(er) gemacht

Technik im Internet kaufen - Drucker sind sehr gefragt

Den richtigen Drucker für den passenden Zweck. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Drucker kaufen möchten.

Drucker für den modernen Hausgebrauch – Tipps für Ihren Druckerkauf

Technik wird gerne und oft über das Internet gekauft. Gründe dafür sind die Preisunterschiede zwischen stationärem Handel und Online-Shop sowie die Bequemlichkeit des Einkaufs. Vielfach nutzen die Verbraucher für die Kaufentscheidung ein Vergleichsportal, um einen günstigen Preis zu finden. Eine Übersicht der wichtigsten Preissuchmaschinen (inklusive Risiken des Preisvergleichs von Elektroartikeln) haben wir Ihnen in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

Eines der technischen Geräte, die neben Smartphones & Laptops mit am häufigsten über das Internet nachgefragt werden, sind Drucker. Wir erklären Ihnen, was für Ihre Kaufentscheidung wichtig ist. Auch wenn immer mehr Arbeitsschritte des täglichen Lebens digital ablaufen, ist es bis heute nicht aus der Mode gekommen, zuhause auch die Option zu haben, schnell einmal etwas auszudrucken – ohne dafür den Copy Shop aufsuchen zu müssen. Worauf bei der Wahl des Druckers zu achten ist, verrät dieser Beitrag.

Diese Entscheidungskriterien sind zu meistern

Die Wahl des passenden Drucker hängt davon ab, was mit dem Drucker tun möchten.

Abbildung 1: Wer einen Drucker nur benötigt, um die neuesten Schnappschüsse auszudrucken, der kann auch auf einen Fotodrucker wie diesen setzen.

Wer Herr seiner eigenen Entscheidungen sein möchte, der sollte sich zunächst ein Bild seines eigenen Nutzungsverhaltens erstellen. Der erste Faktor ist vergleichsweise einfach, denn unterschieden wird das Druckerverhalten in

  • diejenigen, die Texte, Grafiken und Fotos drucken und
  • diejenigen, die nur Texte und Grafiken drucken.

Sprich: Die Anzahl der Fotoausdrucke kann einen entscheidenden Einfluss darauf haben, welches Gerät das Passende ist. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, wo der Drucker stehen soll bzw. wie er mit den Geräten verbunden wird, von denen er Druckaufträge empfangen darf.

  • An den klassischen PC wird der Computer häufig via Kabel gekoppelt. Außer es gibt mehrere Nutzer, die beispielsweise zusammen ein Netzwerk bilden.
  • Ein USB-Anschluss ist dann die Kabel-Variante – wenn mehrere Geräte oder Nutzer zugreifen sollen.
  • WLAN ist das kabellose Pendant, das sich immer dann eignet, wenn verstärkt mobile Endgeräte genutzt werden, die dann natürlich auch über WLAN den Drucker ansteuern. Auch wenn sich der Drucker nicht im selben Raum befindet, ist WLAN eine gute Option.
  • Während die Anschlussvarianten 1 bis 3 meist alle verfügbar sind, ist NFC die neue Form der Datenübertragung. Die „Near Fiel Communication“ bezeichnet die Kommunikation zwischen zwei Geräten, die sich vergleichsweise nah sind. NFC ist in der Druckerwelt nur dann eine sinnvolle Ausstattung, wenn häufig vom Smartphone aus gedruckt wird. Nur damit kann auch physisch vergleichsweise einfach an den Drucker herangerückt werden.

Ein zweites technisches Detail neben der Anschlussart kann auch das Betriebssystem sein. Entschieden wird hier zwischen (1) Windows, (2) Windows Server und (3) Mac OS. Anschließend wird es speziell: Welches Maximal-Format soll gedruckt werden? Soll das Gerät mit einem Touchscreen ausgestattet sein? Braucht der Drucker eine Speicherkarte? Gibt es Spezialitäten des Drucks (z.B. Duplexdruck), die das Gerät beherrschen soll? Last but not least entscheiden auch individuelle Kriterien wie etwa die Größe des Geräts (wenn es an einen bestimmten Platz auf dem Regal passen muss) und natürlich der Preis. Wer Fan eines bestimmten Herstellers ist, kann hier auch diese Filterfunktion nutzen, um nur passende Geräte des Lieblingsherstellers angezeigt zu bekommen.

Trend: Sind All-in-one-Geräte nach wie vor eine gute Wahl?

Mit Blick auf den aktuellen Test der Stiftung Warentest zeigt sich: Es gibt fast ausschließlich Kombigeräte, die zumindest Drucken, Scannen und Kopieren vereinen. Spannend sind vor allem die Details, auf die die Verbraucherschützer ganz genau geachtet haben. Darauf sollten auch Endverbraucher achten:

  • Druckerpatronen sind das Salz in der Suppe - ohne gute Farbe keinen guten Druck

    Abbildung 2: Ein Tipp mit Blick auf die Effizienz: Wer auf einen Drucker mit einzelnen Farbpatronen setzt, betreibt diesen häufig effizienter als Geräte mit Kombipatronen.

    Nicht allein der Preis ist entscheidend, sondern auch die Folgekosten haben eine Bedeutung. Bei einem Drucker sind das in erster Linie die Kosten, die für Toner oder Tinte anfallen. Und die machen den Unterschied. Verbrauchertipp: Nicht die Kosten des Geräts oder der Patrone sollten verglichen werden auf der Suche nach einem effizienten Gerät. Wie viel Text- und wie viele Bildseiten dafür gedruckt werden können, ist der bessere Vergleichswert. Auch die Tintenmenge, die beim An- und Ausschalten für das Spülen der Patronen ver(sch)wendet wird, kann richtig ins Geld gehen. Ein weiterer Tipp, der ähnlich beliebt ist wie Stromspartipps für den Haushalt, heißt: Grundsätzlich ist auch davon auszugehen, dass separate Druckerpatronen sicher eher rentieren als Kombipatronen.

  • Was indes kaum ein Hersteller verraten wird, ist die Antwort auf die Frage, ob das Gerät auch mit Fotopapier eines anderen Herstellers betrieben werden kann. Hier hilft die Recherche in Bewertungsforen, denn wer nicht auf das Originalpapier setzen muss, der kann auch hier bares Geld sparen.
  • Wie gut die Scan- und Kopierfunktion ist, hängt auch davon ab, was der Nutzer vom Gerät erwartet. Wer ab und an nur ein Blatt kopieren möchte, der wird mit den meisten Geräten gut klar kommen. Der Einzug oberhalb der Geräte ist indes für all diejenigen empfehlenswert, die mehrseitige Skripte kopieren müssen. Auch gibt es seitens der Hersteller bereits Software-Optionen, die das Kopieren von Bildausschnitten ermöglichen.

Mobiles Drucken via App

Smartphone und Drucker arbeiten gute zusammen - wenn man weiß, wie es funktioniert

Abbildung 3: Mobil zu drucken funktioniert heute in erster Linie via Hersteller-Software oder mithilfe einer Drucker-App.

Wer gar keinen PC mehr sein Eigen nennt und stattdessen nur noch Smartphone und Tablet betreibt, den dürfte dieser Weg interessieren: Um direkt via Smartphone oder Tablet einen Druckauftrag starten zu können, wird es immer dann besonders einfach, wenn das Gerät ohnehin im Netzwerk angemeldet ist. In diesem Fall wird der Download der Hersteller-Software des Druckers empfohlen, um möglichst einfach das gewünschte Dokument ausdrucken zu können.

Wer allerdings bei Freunden zu Gast ist, braucht nicht zwingend Zugang zum Netzwerk, um dort drucken zu können. Auch hierfür gibt es eine Smartphone taugliche Lösung und die heißt Mopria oder Airprint. Hinter diesen Namen verstecken sich zwei Druckdienste. Mopria funktioniert auf Android Geräten. Airprint ist kompatibel zu iOS-Systemen.

Bildnachweis:

Abbildung 1: pixabay.com © HarinathR (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © tookapic (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © TeroVesalainen (CC0 Public Domain)

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