Wissenswertes über DSL & SDSL

DSL & VDSL

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Es wird viel über DSL & SDSL gesprochen. Wir erklären kurz und knapp, was DSL & VDSL ist und welche Zugangstechniken für Sie interessant sind.

Was ist DSL?

Jeder der mit von zuhause aus ins Internet möchte und z.B. über einen DSL-Vergleich nach einem günstigen Vertrag sucht, sollte wissen, was DSL eigentlich bedeutet. Die Bezeichnung DSL bedeutet Digital Subscriber Line und beschreibt Zugangstechniken, welche mit einem Zweidrahtkupferkabel realisiert werden. Es wird zwischen den Varianten ADSL, SDSL und VDSL unterschieden. In Deutschland steht DSL bundesweit in den Bandbreiten 1 bis 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Bei ADSL handelt sich um Assymetric Digital Subscriber Line und bietet eine Bandbreite von bis zu 24 Megabit pro Sekunde im Downstream. Die Weiterentwicklung ADSL 2 hat eine höhere Reichweite als die ADSL-Norm. Sie eröffnet für Provider ihren Kunden neue Dienste, wie HDTV oder IPTV online anzubieten. Im Upstream beläuft sich die Bandbreite bei ADSL / ADSL 2 auf 1 bzw. 3,5 Megabit pro Sekunde.

Was ist SDSL

Die zweite DSL-Variante SDSL – Symmetric Digital Subscriber Line bietet die gleiche Bandbreite im Downstream und Upstream. Die gebotene Datenrate bei SDSL-Anschlüssen beläuft sich auf 2 bis 20 Megabit pro Sekunde. Auf Grund der hohen monatlichen Kosten sind derartige Anschlüsse nur für Unternehmen interessant, die ein hohes monatliches Datenaufkommen haben.

Als Zielgruppe für SDSL kommen vor allem Verlage, Druckereien, Werbeagenturen oder Architekturbüros in Frage. Die dritte DSL-Variante VDSL – Very High Speed Digital Subscriber Line basiert auf Glasfasertechnik und bietet eine Bandbreite von bis zu 100 Megabit Bandbreite. Die VDSL-Standard VDSL1 bietet maximal 52 Megabit Bandbreite und  bei VDSL2 können es bis zu 100 Megabit pro Sekunde sein. Im Upstream liegt die Datenrate bei maximal 20 Megabit.

Versorgung mit DSL

Die DSL-Versorgung in den ländlichen Regionen Deutschlands ist teilweise noch unzureichend, weil der Aufbau eines DSL-Netzes mit Kosten in Millionenhöhe verbunden ist. Der Hauptgrund für das erforderliche hohe Investitionsvolumen sind die kostenintensiven Erdarbeiten, da die DSL-Leitungen unter der Erde verlegt werden und  schweres Baugerät für den Tiefbau erfordert.

Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben bis zum Jahr 2018 allen Bürgern einen Breitbandzugang mit 50 Megabit Bandbreite zu bieten und diese Zielvorgabe müssen die Breitbandanbieter erfüllen. Alternative Breitbandtechnologien wie LTE, Richtfunk, UMTS oder WLAN setzen die Anbieter vorwiegend ein, um das Ziel einer landesweiten Breitband-Vollversorgung zu erreichen.

Im übrigen ist er Einsatz der jeweiligen Technik nicht nur für den Zugang zum Internet interessant.  Sie können den DSL-Verrag mit einem Handyvertrag kombinieren und so mit dem richtigen Handytarif  mobil erheblich günstiger telefonieren.

Ausführliche Informationen zu vielen Vergleichsportalen aus dem Bereich Handy & DSL finden Sie unter:

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