Versicherungen kündigen Senioren die Kfz-Versicherung

Versicherungen kündigen Senioren die Kfz-Versicherung

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Versicherungen kündigen Senioren immer häufiger die Kfz-Versicherung. Grund dafür sind die Verluste aus Versicherungen mit Senioren. Wir geben Ihnen Tipps.

Versicherungen kündigen Senioren die Kfz-Versicherung

Schon seit einigen Jahren hat sich in der Branche der Versicherungen ein negativer Trend entwickelt, der vor allem die Senioren trifft. Viele Anbieter von Kfz-Versicherungen kündigen Senioren bereits bestehende Verträge und bieten ihnen direkt im Anschluss Neuverträge an, die jedoch wesentlich teurere Konditionen haben. Betroffene stellen sich natürlich die Frage, ob das alles rechtens ist oder ob man als Versicherter nicht etwas dagegen unternehmen kann. Allerdings sind die Möglichkeiten als betroffener Kunde relativ gering, da auch Versicherungen auch ein Kündigungsrecht zusteht. Trotzdem fühlt man sich im Fall einer Kündigung als Spielball der Versicherungen.

Schlechtere Konditionen beim Versicherungswechsel

Immer öfter erhalten Senioren per Post eine Nachricht von ihrer Versicherung, die sie unverhofft schockt: Nach einem Fahrzeugwechsel werden die Konditionen im Vertrag geändert und die Versicherung unterbreitet ein Angebot, das wesentlich schlechtere Bedingungen enthält – mitunter kostet so zum Beispiel die Kfz-Haftpflicht anscheinend grundlos über 200 Euro mehr. Anscheinend ist es der Versicherung egal, ob die Betroffenen in den letzten Jahrzehnten unfallfrei unterwegs waren und ihrem Anbieter treu geblieben sind – grundsätzlich kann es jeden treffen, der ein bestimmtes Alter überschritten hat.

Der Grund dafür ist denkbar einfach: Ältere Autofahrer haben eine schlechte Unfallstatistik und sind oftmals in Verkehrsunfällen verwickelt. Gerade im Vergleich zu Autofahrern jüngeren und mittleren Alters sprechen die Zahlen nicht für die älteren Verkehrsteilnehmer. Allerdings machen es sich die Versicherungen auch sehr einfach und versuchen gar nicht erst einen Dialog zu eröffnen.

In den meisten Fällen wird der Kunde vor ein Ultimatum gestellt: Entweder akzeptiert er die neuen Konditionen und erklärt sich dazu bereit die höheren Beiträge zu bezahlen oder er verzichtet auf den Vertrag und muss sich im Zweifelsfall nach einer neuen Versicherung umsehen. Natürlich darf der Betroffene jederzeit den Vertrag kündigen, wenn er mit der Erhöhung der Prämie nicht einverstanden ist oder diese nicht zahlen kann. Allerdings könnte dann das Problem auf ihn zukommen, dass das Problem mit den schlechteren Vertragsbedingungen auch bei anderen Anbietern besteht.

Zudem ist es auf der anderen Seite durchaus das gute Recht der Versicherung einen Vertrag aufzukündigen, solange die gesetzlichen Fristen eingehalten werden. Immer mehr Kfz-Versicherungen nutzen genau diese Möglichkeit um ihre älteren Kunden loszuwerden: Die Versicherer weisen darauf hin, dass ältere Menschen im Verkehr ein größeres Risiko darstellen, weshalb die Erhöhung der Versicherungsprämien durchaus gerechtfertigt wäre. Die betroffenen Senioren haben dabei das Nachsehen und können sich entweder ihrem Schicksal ergeben und höhere Beiträge zahlen oder sie hoffen darauf, dass eine andere Versicherung gnädiger ist.

Wie können sich Betroffene wehren?

Das Hauptproblem liegt darin, dass die Betroffenen in der Regel bei einer ordentlichen Kündigung keinerlei Grund haben um dagegen anzugehen: Selbst Verbraucherschutzverbände und Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass die Vertragskündigung aus rechtlicher Sicht absolut in Ordnung ist. Sollte eine solche Kündigung ausgesprochen werden, so sollte die Suche nach einer neuen Versicherung – z.B. über einen Versicherungsvergleich – möglichst schnell begonnen werden.

Sollte die alte Versicherung allerdings von sich aus den Vertrag gekündigt haben, so führt das oftmals zu Problemen: Potentiell neue Versicherungen informieren sich natürlich, weshalb der alte Vertrag aufgekündigt wurde und werden nur sehr selten bessere Konditionen anbieten. Aus diesem Grund raten Experten dazu bei der Versicherung rechtzeitig anzufragen, ob eine Kündigung geplant ist. Sollte dies der Fall sein, so ist es durchaus sinnvoll, wenn der Vertrag selbst gekündigt wird. Dies erhöht nämlich die Chance, dass ein neuer Anbieter schnell und zu passenden Konditionen gefunden werden kann.

Wirklich viel Spielraum haben Senioren also nicht und wenn sie unerwartet ein entsprechendes Schreiben im Briefkasten finden, so ist es in vielen Fällen schon zu spät. Das beste Mittel um diesem Problem zuvorzukommen ist ein persönliches Gespräch mit dem Versicherer. Wer dann schnell handelt, der kann sich letztendlich noch rechtzeitig nach neuen Vertragspartnern umsehen.

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